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Wenn Me & Reas ein Konzert spielen, geht garantiert jeder melodiebesoffen und melancholietrunken nach Hause. Selbst wer ihren Sound zwischen zeitgenössischem Indie-Folk à la Of Monsters and Men und Emo-Helden wie Dashboard Confessional als cheesy empfinden könnte, wird am Ende dem Live-Charme der Nürnberger erliegen. Und den haben sie sich hart drauf geschafft: Seit neun Jahren spielt der Sänger und Songschreiber Andreas Jäger mal alleine, mal im Duo und am liebsten mit Band fast überall, wo man ihn spielen lässt: in Fan-Wohnzimmern, auf der Straße, hin und wieder in Studios, auf Festivalbühnen und immer wieder in familiären Indie-Clubs.

Nach dem in kompletter Eigenregie aufgenommenen und veröffentlichten ersten Album From My Window Ledge haben Me & Reas ihre DIY-Struktur auch fünf Jahre später, zur Veröffentlichung ihres offiziellen Debütalbums Past Perfect, nicht aufgegeben. Die Jahre zwischen den beiden Alben schnupperte die Band aufgrund des Gewinnes eines Newcomer Wettbewerbes von einem großen deutschen Radiosender in der Majorlabel Musik Industrie, fühlte sich dort aber alles andere als wohl. Past Perfect war dann die schlussendliche Befreiung aus diesen Mühlen und ein Schritt zurück ins reale Bandleben. Es folgten Auftritte auf unter anderem Reeperbahnfestival, Maifeld Derby, Bochum Total und Knust + Kesselhaus Acoustics und eine ausgedehnte Deutschlandtournee. Für die liehen sich Me & Reas mal eben ein Wohnmobil und haben auch abseits der Konzertbühnen, auf die sie gebucht waren, immer wieder spontane Akustik-Sessions gespielt. In ihrer Heimatstadt Nürnberg finden seit drei Jahren legendäre, ausverkaufte Me & Reas & Friends Weihnachtskonzerte statt, die 2019 ein sommerliches Gegenstück, das Me & Reas & Friends Open Air bekommen haben.

Auf halber Strecke zum neuen Album kam dann Corona. Viele zogen sich zurück in ihr Schneckenhaus. Me & Reas nicht. Mit „Isolace“, „Quarantimes“ und „Disdancing“ veröffentlichen sie 2020 drei EPs. Im musikalischen Fokus stand dabei nicht der tanzbare Indie-Folk-Rock der Zeit vor der Pandemie, sondern die nachdenkliche, in sich gekehrte, traurige Facette des Bandseins, die sich in ruhigen Singer / Songwriter-esken Songs zeigte. Die Texte erzählen Geschichten von einer vereitelten Flucht vor sich selbst, einem Roadtrip der nie stattgefunden hat oder über den Widerspruch, dass man einen Großteil seiner „besten Jahre“ aufbringt, um für ein unkonkretes „später“ vorzusorgen, anstatt das „jetzt“ zu leben.

Me & Reas signen bei Uncle M (u.a. Tim Vantol, Matze Rossi, Chuck Ragan, Kind Kaputt) und finden hier eine Partner, der nicht nur ihre Musik veröffentlicht, sondern auch ihre Haltung zu politischen Themen wie Rassismus oder Hilfe für geflüchtete Menschen teilt. Sie sind inzwischen auf bestem Weg zu einem neuen Album. Sie wissen, wo sie hinwollen. Und sie veröffentlichen stetig neue Songs. In diesem Jahr wird es auch wieder tanzbare Musik aus ihrer Feder geben. Um melodiebesoffen und melancholietrunken nach Hause gehen zu können. Und dabei das Gefühl zu haben, man hat eine tolle Band erlebt.
 
Fotocredits: David Häuser



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