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Iskander Moon ist ein belgischer Folk-Pop-Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalist, der für seine warme Tenorstimme hinter den Klaviertasten bekannt ist. Durch die Verbindung von intimen Folk-Melodien mit cineastischen Weiten, schafft der junge Moon Musik und Lyrik, die die Seele aus- und anspricht. Inspiriert von Künstlern wie Bon Iver, James Bay und Tom Odell.
ISKANDER MOON ERFORSCHT LIEBE, VERLUST UND SEHNSUCHT AUF SEINEM DEBÜTALBUM „SALT MOON CITY“
Nachdem er jahrelang still und leise an seinem Handwerk gefeilt hat, tritt Iskander Moon nun mit „Salt Moon City“ ins Rampenlicht – einem Debütalbum, das ebenso intim wie weitreichend wirkt. Inspiriert von seiner klassischen Ausbildung, internationalen Reisen und nächtlichen Reflexionen hat Moon ein Album geschaffen, auf dem bekennendes Songwriting auf filmische Weite trifft – eine Stadt aus Klängen, erbaut aus Erinnerung, Liebe und unruhiger Neugier. Im vergangenen Jahr lieferte Iskander Moon mit „Are You Lost Here?“ eine beeindruckende Visitenkarte ab. Die EP etablierte ihn schnell als einen der authentischsten Musiker seiner Generation in Belgien und bescherte ihm umfangreiche Airplay-Präsenz, eine Reihe ausverkaufter Konzerte sowie gut aufgenommene Festivalauftritte bei Live /s Live und Dranouter. Über sein Heimatland hinaus tourte er auch durch Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Schweden. „Das war eine wichtige Grundlage für den nächsten Schritt – einen Schritt, für den ich nun meine Stiefel fest geschnürt habe“, reflektiert Moon. Mit „Salt Moon City“ präsentiert er sein erstes Album in voller Länge, das die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern mühelos übertrifft. Hört genau hin, und ihr werdet einen musikalischen Allesesser hören, der sich gleichermaßen von Paolo Nutini, Sufjan Stevens und Coldplay wie von den Werken der klassischen Ikonen Bach und Debussy inspirieren lässt. Als Teenager tourte Moon mit dem Chorensemble Collegium Vocale Gent durch Europa und komponierte sogar selbst mehrstimmige Werke für einen Männerchor – Erfahrungen, deren Nachhall noch heute in seinen Songs mitschwingt.
Straßen der Großstadt und abgelegene Hütten – In den letzten Jahren suchte Moon oft die Anonymität der Stadt. Längere Aufenthalte in New York, Berlin und Florenz prägten einen Großteil des Albummaterials und hielten die im Ausland gesammelten Abenteuer und Reflexionen fest. Liebe steht natürlich im Mittelpunkt der Platte. Doch selbst wenn die Geschichten kein Happy End haben, vermeiden die Songs Dunkelheit oder erdrückende Einsamkeit. Die ersten Ideen für „Salt Moon City“ nahmen in Schweden Gestalt an, in einer abgelegenen Hütte an einem zugefrorenen See. Die idyllische Aussicht und die tiefe Stille lieferten Inspiration; einige Songs entstanden bereits dort. „Lonely Days Will Come“ stammt noch aus dem ersten Lockdown, während „Borderline“ aus Platzgründen von der EP gestrichen werden musste. Diesmal schaffte es der Track – über Zelzate, die Stadt, in der er aufwuchs – auf das Album, und das zu Recht. „Ich liebe es, umherzustreifen, und verspüre ein tiefes Bedürfnis, weg zu sein“, erklärt Moon. Aber gleichzeitig ist es wichtig, die Verbindung zur Heimat aufrechtzuerhalten. Eine Stadt zu entdecken ist eine Gelegenheit, tiefer in mich selbst einzutauchen. Darum geht es in ‚Ghosts‘ – einem Song, den ich kurz nach meiner Ankunft in Berlin geschrieben habe.“
Weitläufig, vielschichtig und doch intim – Es ist nur natürlich, dass die Songs auf seiner EP und seinem Debütalbum eine Verbindung zueinander spüren lassen: Der persönliche Ansatz ist geblieben, doch nach zwei Jahren auf der Bühne mit seiner Band hat sich die Musik erweitert und an Vielschichtigkeit gewonnen, wobei Streicher und Bläser für üppige Klangfarben sorgen. „Der Ton ist immer noch introspektiv“, sagt er, doch Songs wie ‚Buried In Beverly Hills‘ und ‚Ghosts‘ klingen voller, robuster und verfügen über Refrains, die ein ganzes Festivalgelände füllen könnten. Moon wollte auch seine Fähigkeiten als Produzent, Arrangeur, Bandleader und Multi-Instrumentalist unter Beweis stellen: Er spielt auf mehreren Tracks Schlagzeug, übernimmt sowohl Bass als auch Gitarre und spielt alle Klavierparts selbst, während Streicher und Bläser dafür sorgen, dass sich das Album sowohl modern als auch zeitlos anfühlt. Songs in ihrer reinsten Form. Der Fokus liegt jedoch weiterhin auf der Stärke der Kompositionen selbst, die selbst in ihrer reduziertesten Form glänzen. „Tear You Up“ und „Silently Hurting Me“ benötigen kaum mehr als Stimme und Klavier – doch dieser Minimalismus ist mehr als genug. „Ein komplettes Album aufzunehmen war eine intensive Erfahrung, die viel Überlegung erforderte. Wenn die Leute zuhören, möchte ich sie auf eine echte Reise mitnehmen, anstatt ihnen eine Sammlung loser Singles zu servieren.“
Der Titel des Albums spielt auf drei Orte an, die für den Schaffensprozess von entscheidender Bedeutung waren: Zelzate, die Hütte am See in Schweden und Brüssel, wo Moon heute lebt. „Salt Moon City“ fühlt sich an wie ein Besuch in einer fiktiven Stadt, in der jedes Haus seine eigene Geschichte hat und jeder Zwerg ein Riese sein kann. Ein Ort, an dem man in seinem eigenen Tempo erkunden kann, wer man ist und wer man werden möchte. Ein Ort, an den man immer wieder zurückkehren möchte. Wenn ein Debütalbum dieses Gefühl hinterlässt, wird man Zeuge eines Künstlers, der wahrhaft angekommen ist.
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